Geben und Nehmen

Es gab mir Halt, es gab mir eine Beschäftigung, es half mir, Frust abzubauen, es brachte ihr Komplimente, doch es machte mich auch kaputt. Es nahm mir meinem Stolz, es nahm mir mein Selbstwertgefühl und es nahm mir mein Lächeln. Es gab und nahm mir etwas, doch letztendlich hätte es mich zerstören können..

22.12.14 23:54, kommentieren

Werbung


Geführt von ihren Gedanken, den Traum nach Perfektion, der Suche nach Bewunderung, der Sehnsucht nach Leichtigkeit, der Sucht nach Kontrolle, den Wunsch nach Liebe, zerstört sie ihren Körper mit jeden Tag mehr. Sie ist gefangen in ihrer Welt, die sich selbst erschaffen hat. Sie wird begleitet von ihren neuen Freunden, der Disziplin, der Selbstbeherrschung, dem schlechten Gewissen und dem Drang zum Sport. Sie verschweigt ihr Geheimnis, setzt die Maske des glücklichen Mädchens auf und lügt allen etwas vor, sogar sich selbst. Sie dachte, dünn sein bedeute auch glücklich zu sein. Dünn ist sie nun, aber ist sie auch glücklich? Sie sitzt da, eng zusammengerollt . Sie umarmt sich selbst . Sie denkt an damals und vergleicht es mit jetzt . Sie hat sich verändert . Doch ihr ist das alte Ich lieber . Sie war so lebensfroh, hat jeden Moment genossen . Sie lachte viel und aus ganzem Herzen, nun weint Sie viel und das aus Herzen . Oftmals grundlos . Sie will einfach ein anderer Mensch sein . Sie will perfekt sein , damit Sie anderen auch gefallen kann. Sie will fliegen können, um sich diese Schwerelosigkeit zurück zu holen . Sie will weg . Aber Sie bewegt sich nicht . Sie sitzt nur still da und weint vor sich hin. Man kann ihr Schluchzen hören, aber Sie versucht es zu unterdrücken . Niemand soll sehen wie es ihr wirklich geht . Niemand soll merken, dass Sie nicht so stark ist, wie es oft scheint . Niemand soll sehen, dass sie unvollkommen ist . Niemand soll diese Seite erkennen . Niemand .

22.12.14 23:53, kommentieren